Feran Tracinya
 

Feran Tracinya

  Feran Tracinya ist der Anführer des Tracinya-Clans und Meister der Flamme

 Persönlichkeit:
Ferans Persönlichkeit ist kaum in Worte zu fassen, da sie ständig schwankt. Mal ist er ein freundlicher, aufgeschlossener weltoffener Mann und im nächsten Moment ein strenger aber höflicher Diplomat oder ein blutrünstiger Geistesgestörter.
Was sich jedoch festhalten lässt, ist dass er allgemein vorsichtig und respektvoll mit Unbekannten umgeht.
Er hat nur ungern auf Dauer Streit mit jemandem und bevorzugt es, einen Konflikt durch ein faires Duell zu lösen.
Er trägt sein Herz auf der Zunge, und hat oft Mühe diese in seiner Rolle als Diplomat zu zügeln. Man kann ihn wohl als absolut bedingungslos loyal und als unerbittlich ehrlich bezeichnen.
Seinen Rang und seinen Ruf, der ihm vorauseilt, hat er vor allem seinem wirklich außergewöhnlichen taktischen und strategischen Verständnis zu verdanken, die in den letzen Jahren der einzige Grund für das Bestehen des Clans waren. Daher ist es für ihn besonders wichtig, dass seine Ausrüstung stets einfach und unkompliziert zu bedienen ist.
Gerade vor einem Kampf versucht er alles so genau wie möglich zu planen um sein Gehirn während des Gefechtes nicht unnötig zu belasten und sich ganz auf seine geschärften Sinne und Reflexe verlassen zu können. Da er immer den Drang hat auf alles vorbereitet zu sein tendiert er dazu sich zu überladen.
Feran legt sehr viel wert auf die richtige Taktik und ist stets bemüht den ersten Schlag zu haben, wobei er es so einrichtet, dass dieser tödlich ist.

Der Mandalorianer ist außerdem ein leidenschaftlicher Jäger. Nichts bereitet ihm mehr Freude, als einem anderen Wesen nachzustellen, je intelligenter desto besser. Außerdem kann er sich eines Gewissen Hanges zum Alkohol und zu leichten Mädchen nicht erwehren. Sein Motto lautet: Alles was du vor dem Kampf tun kannst, ist möglichst viele Vorteile auf deine Seite und möglichst viele Nachteile auf die des Gegners zu bringen, das kann das Gleichgewicht in deine Richtung kippen, selbst wenn du eigentlich unterlegen bist.

Namensherkunft:
Ferans Vorname, war der seines Vaters, den dessen Vorfahren bereits seit vierzehn Generationen trugen. Seinen Nachnamen erhielt er beim Beitritt in den Tracinya Clan.

 Ausrüstung:
erans Beskar'gam hat eine ganz besondere Eigenschaft. Sie ist in der Lage wie ein Chamäleon die Farbe zu wechseln. Zwar bevorzugt er die schwarz-rot-metallene Standartfarbe, allerdings hatte er eine Rüstung deren Farbe sich der Umgebung anpasst Energiefressenden Tarngürteln vorgezogen.

An mehreren Gürteln um die Hüfte und die Schultern trägt er kiloweise tödliches oder nützliches Zeug, wie Granaten und Minen in verschiedenen Sorten, Seile und anderes, dass ihm einen taktischen Vorteil verschaffen soll.
Besonders Mühe hat er sich damit gegeben, seinen Visor aufzuwerten und seine Sinne künstlich zu verbessern. Er verfügt über 360 Grad Nachtsicht, Infrarot und automatische Ziel- und Bewegungserkennung und Selektierung, ein Markobinokular und mehr. Auch war es ihm möglich sein Gehör- und Geruchssinn mit seinem Helm deutlich aufzuwerten. Am wichtigsten an seiner Ausrüstung war ihm jedoch sein selbst für mandalorianische Verhältnisse absolut überdurchschnittliche Jetpack welches in Sachen Geschwindigkeit und Wendigkeit wohl unübertroffen ist und spätestens, seitdem fliegende Insekten eine Bedrohung für den Tracinya Clan geworden sind Pflicht für ihn ist.

 Bewaffnung:
Feran benutzt eine ganz eigene Technik des Nahkampfes, die Familientradition ist, und die er mit seinem Vater perfektioniert hat. Auch wenn er ziemlich unbeholfen im Schwertkampf ist, musste er dank dieser sehr Körper- und Massebetonten Technik noch nie einen Nahkampf fürchten. Daher ist er stolzer Besitzer von einem paar Crushgaunts, deren Fingerspitzen blutrot sind, sowie einer Mythosaurier Axt mit abnehmbaren Schaft und einem Überlebensmesser.
Er benutzt zwei Nachfolger der der berühmten Westar-34 Blaster im Doppelpack, mit denen er einige coole Tricks beherrscht und eine sehr hohe Feuerrate erreicht. Sollte es aber über den Kampf mit großer Distanz hinausgehen, muss er seine beiden Lieblinge im Holster lassen und verlässt sich stattdessen auf seine Hauptwaffe. Das Blastergewehr funktioniert wie ein Wookie-Bowcaster und hat auch ungefähr die selbe Größe, auch wenn es optisch kaum noch an ein Original erinnert. Der Bogen vorne fehlt, stattdessen wird das magnetische Feld im innern erzeugt. Ansonsten ist der Effekt gleich. Feran hatte es geschafft, die Durschlagskraft und Präzision auch auf große Distanz zu halten und mit einer beachtlichen Feuerrate zu kobinieren. Eine kompakte Allroundwaffe also. Doch Ferans Bastelfreude hatte in der Not auch hier keinen Halt gefunden. Da er Raketen und Flammenwerfer im Handgelenk als zu unpraktisch empfand, fand er eine Möglichkeit einen an und abmontierbaren Raketenwerfer an seinem Gewehr zu montieren. Dadurch konnte er nun Raketen viel leichter und schneller abschießen, vor allem aber war ähnlich effizientes Nachladen möglich. Und wenn er einen Flammenwerfer benötigt, was bei der Insektenbedrohung der er meist gegenübersteht ziemlich häufig de Fall ist, schließt er an dem Ort wo sich das Raketenmagazin befinden sollte einfach einen Schlauch an, der auch sein Jetpack mit Energie versorgt. Damit erreichte er deutlich effektivere Ergebnisse, als mit seinem Handgelenkflammenwerfer. Er hat als Herr der Flamme schließlich auch einen symbolischen Wert zu erzielen.

 Geschichte
Feran ist zu den Menschen zu zählen, bei denen man davon ausgeht, dass sie sterben wie sie geboren wurden. In Ferans Fall ist dies das Schlachtfeld. Seine Mutter und sein Vater waren leidenschaftliche Söldner und Krieger und es überrascht daher nicht, das Feran diesem Erbe später folgen würde. Tragischer Weise starb seine Mutter kurz nach der Geburt durch eine Artilleriegranate, die in ihrer Nähe explodierte. Manchmal glaubte sich Feran dunkel an das Blut und die Schreie seines Vaters erinnern zu können, wahrscheinlicher aber ist, dass er es mit einem anderen ähnlichen Erlebnis verwechselt. 

Ferans spätere Erziehung ist vor allem durch Zwei Wörter zu beschreiben grausam und hart. Schon seit er denken kann wurde er von seinem Vater auf derart brutale Weise erzogen und ausgebildet, dass Grausamkeit es besser beschreibt als Strenge. Sein Vater hatte immer gesagt, dass er es ihm irgendwann danken würde, denn diese Erziehung würde ihn hart machen und ihn auf sein Leben vorbereiten. Zumindest in diesem Punkt musste Feran ihm recht geben. Doch bei dem Versuch ihn zu brechen, sein innerstes zu vernichten und zu genau der abscheulichen Maschine zu machen, die sein der Vater schon seit seiner Geburt war, dabei hatte er versagt. Das redete sich Feran zumindest immer ein. Auch war sein Vater ein echter Hardliner was mandalorianische Sitten angeht. Er zwang Feran viele Grausamkeiten allein mit de Begründung auf, dass sie ihn zu einem echten Mando’ad machten. Das taten sie, doch sie wurden auch der Grund warum Feran in dieser Sache eher als liberal zu bezeichnen ist. Seit er denken konnte war er an der Front. Doch der Lärm, die Schreie und das Leid waren nicht das Schlimmste, daran konnte man sich gewöhnen, wenn man damit aufgewachsen war. Es waren die ständigen Schlage und Tritte des Vaters, der ihn unablässig hinter sich her schleifte, die seine Kindheit zur Hölle machten. Auch wenn er sich immer als gehorsamer Sohn gezeigt hatte brodelte in ihm der Widerstand. Er wollte nicht zu dem werden was sein Vater war, auch wenn er zugeben musste, dass er einer der besten Krieger war, die die Galaxis jemals hervorgebracht hatte und sein Erfahrungsschatz so gut wie grenzenlos war. Bis zu seinem vierzehnten Lebensjahr hielt Feran still und saugte alles Wissen in sich auf. Wurde stärker. Dann entfesselte er all seine gelernten Fähigkeiten und versuchte zu fliehen – vergebens. Alles was er erreicht hatte, war, dass ihn sein Vater jetzt regelmäßig verprügelte, doch er konnte nur Ferans Hass vergrößern bis dieser ihn mit sechzehn hinterrücks erschoss und sein Erbe – die gewaltige Waffensammlung und das Schiff des Söldners an sich nahm. Die Beskar’gam jedoch wollte er nicht – zu viel Hass verband er mit ihr, und fertigte stattdessen seine eigene. Nun war seine Zeit gekommen. In unzähligen Schlachten kämpfte er und machte sich einen Namen als berühmter Söldner. Doch seine Fähigkeiten waren nicht nur auf die eines Infanteristen beschränkt. Er war darüber hinaus ein berühmter Attentäter und Infiltrator der es verstand mit seiner unvergleichlichen Erfahrung seine Gegner zu überlisten. Erst jetzt musste er widerstrebend eingestehen, dass er dies alles der Härte und Unmenschlichkeit seines Vaters verdankte, der ihm eine Ausbildung verschaffte, die alles Vergleichbare an Intensität übertraf.

Nach Jahren des Krieges geriet er schließlich an den Tracinya Clan, der in großer Not verzweifelt nach Hilfe suchte. Der Clan war zu dieser Zeit schwach und drohte sich von den mandalorianischen Werten abzuwenden und zu einer eigenbrötlerischen, Flammenanbetenden Sekte zu werden. Davon abgesehen stand ein Angriff der verhassten Insekten bevor. Feran schaffte es durch politisches Geschick und seinen Ruf als genialer Taktiker zum vorübergehenden Anführer des Clans zu werden und renovierte nicht nur die Festung des Clans sondern, nachdem er einige wichtige Siege gegen die Insekten errungen hatte, den ganzen Clan. Seitdem ist er stolzer Anführer des Clans und ist ständig mit seinem Wideraufbau beschäftigt. Doch die Mitgliedschaft im Clan gab Feran auch etwas zurück. Sein ganzes Leben lang, nur an der Front stehend war er sich sicher gewesen, dass jegliches Leben in seiner Vergänglichkeit keinen Sinn haben konnte und er es manchmal sogar zu beenden wünschte. In seinem Clan jedoch, kam er zu dem Schluss, dass wenn er so vielen Menschen eine gute Zukunft bescheren konnte, konnte er zumindest Teilweise in die Gefüge der Galaxis eingreifen und seinem Dasein einen Sinn geben.


 
 
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